Da sich trotz Bildungsstreik in Sachen Hochschulpolitik bislang wenig bewegt hat und sich die Bundesregierung selbst mit der geringen Bafög-Erhöhung schon schwer tat, sind die Studienbedingungen nach wie vor ungünstig. So gibt es weiterhin nur wenige Reformen an der kritikwürdigen Umsetzung der Bologna-Beschlüsse. Das heißt für die Studierenden bleibt alles beim Alten. Vollgestopfte Terminpläne wegen Bachelor- und Master-Studium sowie die notwendigen Nebenjobs sind normal, der bequeme langhaarige Studierende von gestern ist längst Geschichte. Ganz im Gegenteil zum Klischee häufen sich heute Burnout-Syndrom und Zukunftsängste. Die hohe Auslastung durch Studium und Arbeit macht auch sinnvolles ehrenamtliches Engagement immer schwieriger. Nichtsdestotrotz haben wir DGB-Studis keine Mühen gescheut, um einen symbolischen Beitrag für die Lebensmittelkosten der Ersies zu leisten und mit unserer Kritik und politischen Forderungen zu versehen. Wer neugierig auf das Ergebnis ist oder sich ohnehin schon immer bei uns engagieren möchte, kann uns am Montag, den 18.10.2010 ab 09:00 Uhr im Hauptgebäude der Uni Hannover auf der ErstsemesterInnenbegrüßung treffen.
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Semesterauftakt mit BRAViOli “