Naziaufmarsch 14.08. in Bad Nenndorf verbieten
Den Nazis entgegentreten!

Der Naziaufmarsch am 14. August in Bad Nenndorf (sog. Trauermarsch) stößt auf den entschiedenen Widerstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes in der Region Niedersachsen-Mitte. Über 1.000 militante Neonazis aus Norddeutschland und dem benachbarten Ausland werden für diesen Tag befürchtet.

Der DGB mobilisiert gemeinsam mit dem Bad Nenndorfer Bündnis breit zu den Gegenprotesten. Bis zum Jahr 2030 hat die rechtsextreme Szene jährliche Aufzüge in Bad Nenndorf angemeldet. Dieser gemeingefährliche Mummenschanz müsse jetzt unterbunden werden, meint der DGB-Regionsvorsitzende Sebastian Wertmüller.

Wertmüller: „Wir werden dieses Jahr so viele werden wie noch nie in Bad Nenndorf. Keiner will die braunen Geschichtsfälscher im Landkreis Schaumburg sehen. Wir werden den Nazis zahlreich und entschieden entgegentreten.“ Der DGB halte 5.000 Teilnehmer bei der Demonstration des ‚Bündnisses Bad Nenndorf ist bunt‘ nicht für unrealistisch. Nicht nur in Hannover sei die Mobilisierung gut angelaufen, auch aus Städten wie Salzgitter, Braunschweig und Göttingen gebe es positive Rückmeldungen. Der DGB-Chef: „Wir rufen alle auf, am 14.08.2010 nach Bad Nenndorf zu kommen und dort den Nazis entgegenzutreten.“

Der DGB fordert die Verantwortlichen im Landkreis Schaumburg auf, den angeblichen Trauerzug der Naziszene zu untersagen. Das Jahr 2009 habe offenkundig gemacht, was für ein Gewaltpotential die Rechten nach Bad Nenndorf bringen und in wie rassistisch, antisemitisch und nationalsozialistisch sie eingestellt sind.

Wer mehr über die Proteste am 14.08. wissen will: www.bad-nenndorf-ist-bunt.com


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